Definition

Update: 14.02.20

Harry F. Klinefelter hat 1942 bei neun Buben charakteristische körperliche Merkmale festgestellt (daher „Syndrom“), erst Jahre später fand man die zugrundeliegende genetische Ursache, ein zusätzliches X-Chromosom, was den Chromosomensatz 47,XXY ergibt. Dieser liegt bei 80% der Betroffenen vor, denen die Diagnose Klinefelter-Syndrom gestellt wird, beim Rest sind es Mischformen (Mosaikform 46,XY/47,XXY) oder weitere X/Y-Chromosomen. Zwar werden auch diese Klinefelter-Syndrom genannt, haben aber nicht durchwegs die gleichen Symptome (z.b. 48, XXXY, 48,XXYY oder 49,XXXXY). Je mehr X- und Y-Chromosome hinzukommen, desto ausgeprägter die Merkmale.

Im deutschsprachigen Raum wird meist von KS-Männern oder -Betroffenen gesprochen. Im englischsprachigen Raum ist XXY-Mann gebräuchlicher. Denn: Nicht jeder Mensch mit zusätzlichem X-Chromosom hat auch das Klinefelter-Syndrom!

  • Ein Teil erwirbt es während der Pubertät, wenn die Testosteronproduktion bei XXY-Männern nur langsam oder gar nicht steigt.
  • Ein Teil behält normale Testosteronwerte bis ins Erwachsenenalter.
  • Ein geringer Prozentsatz wird intersexuell geboren bzw. empfindet die niedrigen Testosteronwerte nicht als Mangel (und erhält später als Transgender ggf. eine Östrogentherapie), sondern als selbstverständliche Eigenschaft der weiblichen oder nonbinären Persönlichkeit.
  • Kein Mensch mit 47,XXY zeigt alle beschriebenen Symptome des Klinefelter-Syndroms
  • Der Phänotyp zeigt sich vielmehr als Spektrum, da nicht alle Gene auf dem zweiten X-Chromosom gleich aktiv sind.

Häufigkeit

47,XXY ist die häufigste Chromosomenauffälligkeit beim Mann,weltweit sind etwa 152 von 100 000 Neugeborenen betroffen. Die Häufigkeit variiert je nach Bevölkerung, in Australien liegt sie etwa bei 223 pro 100 000. In Österreich schätzt man die Zahl der XXY-Menschen auf 10 000 bis 16 000, in Deutschland auf rund 80 000. Doch nur 20-30 % der XXY-Menschen erhalten tatsächlich eine Diagnose, da nicht alle einen auffälligen Phänotyp aufweisen.In Dänemark erhalten nur knapp 10 % ihre Diagnose vor der Pubertät – in den meisten Fällen erst im mittleren Lebensalter (35-50), wenn sich bereits Folgeerkrankungen bemerkbar gemacht haben. In Australien werden immerhin 50 % diagnostiziert. Die große Dunkelziffer erschwert es, repräsentative Statistiken aufzustellen und sollte berücksichtigt werden, ehe man Studienergebnisse verallgemeinert. (Zahlen aus GROTH ET AL. 2013)

Eindeutige Diagnose

Vom körperlichen Phänotyp her gibt es ein paar verdächtige Merkmale, wie spärlicher Bartwuchs, allgemein wenig Körperbeharrung, Hochwuchs, kleine Hoden und Penis, verstärkte Entwicklung der Brustdrüsen (Gynäkomastie) und ein femininer Körperbau mit zartgliedrigen Händen, breiten Hüften und dünnen Armen. Mit dem Alter kommt außerdem ein hoher Stirnansatz hinzu. Früher war die Musterung für die Bundeswehr eine typische Situation, in der ein Diagnoseverdacht aufkam. Heutzutage geschieht es eher zufällig im Zuge von Operationen oder Gesundenuntersuchungen, bzw. bei großem Blutbild, etwa wegen unerklärlicher Müdigkeit, Antriebslosigkeit oder Kraftlosigkeit. Am häufigsten stellt es sich noch bei unerfülltem Kinderwunsch heraus. Auffällig sind dann die niedrigen Testosteronwerten und die bei fast allen Menschen mit 47,XXY überdurchschnittlichen FSH und LH-Werte.

Wenn der Verdacht einmal besteht, liefert nur ein Karyogramm eine eindeutige Diagnose. Darin wird die Anzahl der Geschlechtschromosomen bestimmt.

Seit das Klinefelter-Syndrom in die S3-Leitlinie zur Autismus-Diagnostik als Screening-Indikator aufgenommen wurde, dürfte auch die Anzahl der Doppeldiagnosen gestiegen sein. Umgekehrt ist es aber eher die Ausnahme, dass Autisten eine zusätzliche Diagnose erhalten. ADHS, Autismus und Schizophrenie kommen gehäuft vor.

Körperliche Symptome

  • Vergrößerte Brustentwicklung (Gynäkomastie; 40-80 %)
  • weibliche Hüften, lange Beine, feingliedrige Hände
  • Skoliose & Muskelschwäche
  • Sterilität (ausgenommen Mosaikformen)
  • Verspätete Pubertät
  • Hodenhochstand
  • Niedriger Testosteronspiegel
  • erhöhte FSH und LH-Werte im Blut

„Eine häufige Ausprägung des Klinefelter-Syndroms ist der eunuchoide Hochwuchs und entsprechend lange Armen und Beine. Man schätzt, dass rund 20 Prozent der NBA Basketballspieler Klinefelter-Männer sind. Viele Betroffene sind aber vollkommen unauffällig und sowohl sozial auch als beruflich gut integriert“ (DerStandard, 2009)

Das steht im Widerspruch zu einer neueren Aussage, nach der die bekannte Beschreibung einer hochgewachsenen Statur mit dünnem, eunuchem Körper nicht nur ungenau, sondern auch unzutreffend sei. Es gebe keine ausschließlich Klinefelter-Menschen vorbehaltenen körperlichen Merkmale. (Melogno et al. (März 2019)

Zu den psychischen Symptomen und Verhaltensauffälligkeiten siehe Menü VERHALTEN.

Ist der Testosteronmangel die ausschließliche Ursache für das Erscheinungsbild?

Ich habe seit Jahren einen News-Feed über die Googlesuche abonniert, der mich über Medienberichte über das Klinefelter-Syndrom informiert. Bis heute hat sich wenig geändert, das Klinefelter-Syndrom wird weiterhin als überwiegend Männer betreffende Veranlagung bzw. Erkrankung interpretiert.

Ein großes Problem in der Behandlung ist der mangelnde interdisziplinäre Ansatz im deutschsprachigen Raum: Der Urologe gibt die Hormonspritze und überwacht die Prostata, Endokrinologen sind rar gesät und meist keine Kassenärzte. Für Begleiterkrankungen wie Diabetes, Venenschwäche oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen muss man wieder zu eigenen Fachärzten gehen, die wenigsten kennen sich mit Klinefelter aus.

Zusammenhänge mit psychiatrischen Begleitsymptomen sind eher unbekannt. Das Asperger-Syndrom wurde erst 1994 offiziell anerkannt. Forschungen zur psychischen Symptomatik bei 47,XXY werden erst seit der Jahrtausendwende intensiv beforscht, aussagekräftige Studien scheitern aber oft an der geringen Anzahl der Teilnehmer. ADHS und Autismus sind in der Berichterstattung weiterhin oft negativ konnotiert. Greta Thunberg kann man als wohltuende Gegenentwicklung betrachten, andererseits polarisiert sie auch stark.

Es gibt jedoch auch unter den Fachkräften in Deutschland Hinweise auf eine zusätzliche Ursache neben dem Testosteronmangel, z.B.

In diesem Video der Deutschen Klinefelter-Vereinigung sagt Professor Zitzmann ab Min 11:25

„….weil durch den Testosteronmangel und vielleicht auch das zusätzliche X-Chromosom Patienten mit dem Klinefelter-Syndrom viel häufiger an Diabetes erkranken zum Beispiel oder an Lungenerkrankungen als andere Patienten“

In einer Pressemitteilung der Uni Münster zur EXAKT-Studie führt Zitzmann weiter aus:

“ […]Diese Symptome treten zwar etwas weniger stark, aber dennoch auch bei Patienten auf, die bereits mit einer Testosteron-Therapie behandelt werden. Aus diesem Grund kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Störungen zwar hormonell bedingt sind, aber auch einen genetischen Ursprung haben.[…]“

Prof. Lusuardi von den Unikliniken Salzburg äußerte sich in einer Aussendung über seltene Erkrankungen so (April 2019)

Die Symptome gestalten sich im Wachstum sehr unterschiedlich, deshalb ist die Erkrankung auch nicht leicht zu diagnostizieren. Sie zeigt sich oft viel später als im Kindesalter bemerkbar und ist nicht mit einer Behinderung verbunden. Es besteht keine Retardierung in Bezug auf den IQ, es reicht häufig eine zusätzliche logopädische Unterstützung. Augenfällig sind die mehrfach auftretenden psychischen Erkrankungen, ADHS, Autismus, Borderline-Syndrom oder Schizophrenie und natürlich die urologische Problematik. (Quelle)

Spekulation: Was spricht noch gegen die These des Testosteronmangels als Alleinverursacher aller Auswirkungen?

Der Testosteronmangel macht sich bei XXY-Männern frühestens ab der Pubertät bemerkbar, meist zwischen dem 10. und 14. Lebensjahr, wenn bei XY-Heranwachsenden die Testosteronproduktion deutlich ansteigt, bei XXY-Buben hingegen nur zögerlich zunimmt. Vor der Pubertät liegen die Testosteron-Werte von XXY und XY in verschwindend niedrigen Konzentrationen vor. Verzögerte Sprachentwicklung wird aber bereits in den ersten Lebensjahren beobachtet, ebenso die für Testosteronmangel herangezogenen Symptome wie Schüchternheit, Passivität, motorische Defizite und Aufmerksamkeitsdefizite. Wie kann ein Mangel, der erst später auftritt, schon davor für Auswirkungen sorgen?

Diese Fragen stelle nicht nur ich, sondern auch die XXY-Forscher, z.B. HOST ET AL. (2014)

Many of the cognitive disabilities and psychological traits are already present in childhood,before hypergonadotropic hypogonadism develops. If androgen insufficiency were to account for these neuropsychological traits, it should be present prenatally, where testosterone is known to influence brain development.However, no study that we are aware of has measured the level of testosterone in fetus with KS. A few studies have investigated the level of testosterone in KS neonates, but have been equivocal reporting either decreased or normal/high testosterone levels.

„Falls der Testosteronmangel die neuropsychologischen Eigenheit verursacht, sollte er bereits vor der Geburt vorhanden sein, wo Testosteron die Gehirnentwicklung beeinflusst. Jedoch kennen wir bisher keine Studie, die Testosteronwerte in XXY-Föten gemessen hat. Ein paar Studien haben die Testosteronwerte in Neugeborenen gemessen, doch gibt es mehrdeutige Ergebnisse mit erniedrigtem oder normalen/hohen Werten.“

*

Nicht nur körperliche Symptome treten auch nach der Testosteron-Therapie weiterhin auf, sondern auch bei Problemen mit dem Kurzzeitgedächtnis, sensorischen Überempfindlichkeiten, Emotionen und zielgerichtetem Handeln kommt es durch die Testosteron-Therapie nicht zu Verbesserungen. Neurologische Ursachen (d.h. Veränderungen im Gehirn) sind nachgewiesen.

Ebenso hat die Substitution keinen Einfluss auf beobachtete Stärken wie verstärkte Detailwahrnehmung allgemein, auf visuelles Denken und Langzeitgedächtnis.

Bei all den genannten Studien zu psychischen oder körperlichen Auffälligkeiten sollte man Folgendes beachten:

  • geringe Anzahl teilnehmender Probanden (wenig repräsentativ)
  • hohe Dunkelziffer
  • Männer gehen tendenziell seltener zum Psychologen als Frauen, Leidensdruck kann also vorhanden sind, wird aber nicht diagnostiziert

Weitere Symptome

Jeder Klinefelter-Verein bzw. Organisation bzw. auch medizinische Seiten listet weitere Symptome auf, z.B. die Seite der Britischen Klinefelter-Vereinigung KSA. Weitere Listen finden sich auch in den – unter Anlaufstellen – verlinkten Broschüren der amerikanischen Organisationen.

Meine persönliche Erfahrung:

Britische, Amerikanische und Niederländische Seiten listen wesentlich mehr psychische Merkmale auf, die nicht dem Testosteronmangel angelastet werden, als die meisten deutschsprachigen Seiten. Zudem scheint mir die Venetzung mit internationalen Forschern besser, während im deutschsprachigen Raum die Sprachbarriere dazwischen steht. Gute Kenntnisse der englischen Sprache sind ein Vorteil, wenn man mehr über 47,XXY herausfinden möchte. Weil man das nicht voraussetzen kann, übersetze ich viele Informationen ins Deutsche.

8 Gedanken zu “Definition

  1. „Es muss hier zwischen dem Genotyp XXY und dem Phänotyp Klinefelter-Syndrom unterschieden werden, denn nicht alle Männer, die den Chromosomensatz 47, XXY aufweisen, entwickeln auch die Symptomatik eines Klinefelter-Syndroms.“

    „Schluss mit Vorurteilen: XXY ist nicht gleich Klinefelter!“

    Hast du zu diesen Aussagen bitte eine Quelle? Vielen Dank.

  2. Ja, die gibt es: http://47xxy.com/XXYorKS.htm

    „It is important to remember that not all XXYs will develop any or all of these conditions. Since your extra X is just one out of 47, you have a lot of other genetic material that affects you in a variety of ways, and the extra X can differ in genetic coding from individual to individual.“

    Im internationalen XXY-Forum, das ich unter Anlaufstellen erwähnt habe, fühlen sich Betroffene sogar brüskiert, wenn man 47,XXY und KS in einen Topf wirft. Auch bei mir finden sich einige Symptome nicht, die unter KS aufgelistet werden.

    siehe auch den ersten Absatz: http://learn.genetics.utah.edu/content/disorders/chromosomal/klinefelter/

    bzw.

    „Klinefelter’s syndrome is the symptoms of a disease, not a disease in itself. Yes 47XXY is called Klinefelter’s syndrome and it is wrong to call that karyotype by that name. It is at best an assumption that all XXY males will develop KS. “

    http://www.patient.co.uk/forums/discuss/when-is-47-xxy-not-klinefelter-s-syndrome–38295

    Paper dazu: http://www.47xxy.com/Hermes/gender%20in%20Klinefelter%20syndrome%20and%2047_XXY.pdf

  3. Die alleinige Aussage, das man der Mann eine genetische Anomalie hat, das sich KS nennt, sollte versucht werden ordentlich und exakt beschrieben zu werden. Hier ist auch Vorsicht geboten. Denn Wenn man das Klinefelter-Syndrom meint sollte versucht werden seinem Gegenüber (auch Wissenschaftlern) den dazugehörigen Chromosomensatzt (47,xxy) zu nennen. Nicht selten ist es zu Missverständnissen gekommen, weil das Kürzel KS u.a. für ganz viele andere Syndrome steht.

    Siehe hier:
    Kabuki-Syndrom (Kabuki syndrome [A]) Kallmann-Syndrom (Kallmann syndrome [A]) Kanner-Syndrom (Kanner syndrome [A]) Kaplan-Syndrom (Kaplan syndrome [A]) Karroo-Syndrom (Karroo syndrome [A]) Kartagener-Syndrom (Kartagener syndrome [A]) Karzinoid-Syndrom Kast-Syndrom (Kast syndrome [A]) Katayama-Syndrom (Katayama syndrome [A]) Katecholaminsyndrom Kauda-Syndrom Kawasaki-Syndrom (Kawasaki syndrome [A]) Keipert-Syndrom (Keipert syndrome [A]) Kelloid-Syndrom Kennedy-Syndrom (Kennedy syndrome [A]) Keratose-Syndrom Kernohan-Syndrom (Kernohan syndrome [A]) Keutel-Syndrom (Keutel syndrome [A]) Kimura-Syndrom (Kimura syndrome [A]) Kinsbourne-Syndrom (Kinsbourne syndrome [A]) Kippfenster-Syndrom Kivlin-Syndrom (Kivlin syndrome [A]) Kjellin-Syndrom (Kjellin syndrome [A]) Klein-Syndrom (Klein syndrome [A]) Klick-Syndrom Klinefelter-Syndrom (Klinefelter syndrome [A]) Kniest-Syndrom (Kniest syndrome [A]) Knobloch-Syndrom (Knobloch syndrome [A]) Kochlöffel-Syndrom König-Syndrom (Koenig syndrome [A]) Kofferath-Syndrom (Kofferath syndrome [A]) Kohlschütter-Syndrom (Kohlschütter syndrome [A]) Kommotionssyndrom Kompartmentsyndrom Kompressionssyndrom Kontusionssyndrom Konus-Syndrom Korsakoff-Syndrom [auch: Korsakow-Syndrom, auch: Korsakov-Syndrom] (Korsakov syndrome [A]) Kostmann-Syndrom (Kostman syndrome [A]) Kowarski-Syndrom (Kowarski syndrome [A]) Kozhevnikov-Syndrom (Kozhevnikov syndrome [A]) Krabbe-Syndrom (Krabbe syndrome [A]) Kramer-Syndrom (Kramer syndrome [A]) Krankheitssyndrom Krause-Syndrom (Krause syndrom [A]) Kraushaar-Syndrom Krupp-Syndrom (Krupp syndrome [A]) Kryptophthalmus-Syndrom (Kryptophthalmus syndrome [A]) Kufs-Syndrom (Kufs syndrome [A])

    Zu Besuchen bei Fachmedizinern sollte man deshalb auch seine vorhandenen ärztlichen Unterlagen mitnehmen um weitere, vielleicht schwerwiegende Falschbehandlungen auszuschließen!

  4. Ich hoffe doch, dass Männer mit 47,XXY-Chromosomensatz (und mehrzähligeren Chromosomen) beim Facharzt nicht sagen „Ich habe KS“, und der Facharzt (oder Wissenschaftler) behandelt dann eins von den aufgezählten Syndromen statt nachzufragen, was KS heißt. Das spräche nicht sehr für die Kompetenz des Facharztes, allerdings auch nicht für die eigene.

  5. Wow, jetzt gehen mir tausend Gedanken durch den Kopf! Ich, weibl., bin im AutismusSpektrum und vermute Asperger, habe eine sehr schwere Skoliose (49 Grad Krümmung) und ausserdem einen untypisch hohen Testosteronspiegel. Ich baue z.B. überdurchschnittlich schnell Muskeln auf und hatte als junge Frau einen leichten Stimmbruch! Würde mich freuen, mit dir zu diskutieren!!! LG, toller Artikel, toller Blog!

  6. Habe mir zu den Zahlen bzgl. des Auftretens nochmals Gedanken gemacht. Wenn ich das richtig durchgerechnet habe, dann gibt es ca. 40000 Fälle in Deutschland, wobei nur 4000 (10%) diagnostiert werden oder?
    Ich meine, ausgehend von der Tatsache , dass neben dem männlichen Geschlecht noch andere sexuelle Orientierungen gibt..ansonsten wäre ja die Zahl der Träger relativ hoch. Oder habe ich einen generellen Denkfehler gemacht?

  7. Hallo ich bin 48 bei der Bundeswehr jedoch nicht bei der Mustetung wurde bei mir Klinefelter diagnostiziert, seither suche ich Informationen darüber. Erst in Uni Bibliothek in englischen Medizinbüchern jetzt im Internet. Vieles hab ich gelesen. Wenig über die Gefühlswelt und Empfindungen von Betroffenen. Ich geh seit Jahren zum Psychiater und Urologen, behandelt werde ich zwar aber betreut und verstanden fühle ich mich nur schwer. Jetzt suche ich eine Psychotherapie auf, für meine Sexualität fühle mich als Hetro, aber es überkommt mich zwanghaft dann sehne mich zu männlichen Geschlechtsteilen. Wo und wie kann man Probant wetden? Danke

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