Wie geht es hier weiter?

Die Beiträge über Definition und Behandlung sowie die FAQ sind weitgehend abgeschlossen. Weil ich bei der Beschreibung exakt sein wollte, habe ich oft sehr direkt übersetzt, weswegen die Inhalte teilweise schwer zu verstehen sind. Deswegen möchte ich noch eine kompakte Version in leichterer Sprache anbieten, eventuell als PDF, die die wichtigsten Ergebnisse zusammenfasst und ggf. Spekulationen weglässt.

Sonstige Projekte:

Die Streitschrift zum DSM-V von Allen Frances – Normal. Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen möchte ich auszugsweise zusammenfassen, weil sie auch Betroffene, Angehörige und Eltern von XXY beruhigen dürften. Man sollte nicht alle Verhaltensweisen pathologisieren. Das Buch liefert Hinweise, wie man Definitionen und Symptome richtig interpretiert und wie Modediagnosen und falsche Diagnose-Epidemien zustandekommen. Ebenso werden Tipps genannt, wie man mit Selbstdiagnosen umgehen kann und ob man der Diagnose des Arztes immer trauen soll. Der Einfluss der Pharmaindustrie wird ebenfalls ausführlich beleuchtet. Sie hat in den USA eine größere Macht als in Europa, und darf direkt beim Patienten werben. Mehr Diagnosen, besseres Geschäft für die Pharmaindustrie. Auch die Schwellenwerte spielen eine Rolle, es wird z.B. vermutet, dass die untere Grenze der Testosteron-Durchschnittswerte für 46,XY-Männer angehoben wurde, damit häufiger Testosteronmangel diagnostiziert werden kann und Testosteronpräparate häufiger verkauft werden.

Die Broschüre über Lernbedürfnisse von Kindern mit XXY – ein Leitfaden für Eltern und Lehrer möchte ich ins Deutsche übersetzen, zumindest sinngemäß, da viele ergänzende Hinweise US-spezifisch sind. Aber grundsätzliche Beschreibungen über ihr Verhalten sowie Ratschläge dürften Angehörige interessieren.

Das Handout über Sensory Integration Disorder (Sinnesüberreizungen) im Webinar von genetic.org verdient ebenfalls eine zumindest sinngemäße Zusammenfassung.

Und weiterhin gilt: Manche Fragen von mir gehen teilweise arg ins Fachliche, und wäre die Zeit der Ärzte nicht so begrenzt in unserem Gesundheitssystem, würde ich sie während eines Arztbesuchs stellen können. Freue mich über fachliche Erklärungen und Anmerkungen.

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